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Positionierung für Führungskräfte

In der Produktmarkenbildung ist Positionierung seit langem üblich. Der Werbeguru David Ogilvy definierte Positionierung in einem kurzen Satz: „Was das Produkt leistet – und für wen.“

In seinem Buch „Positioning: The Battle for your Mind“ erklärt Jack Trout, dass es in unserer mit Kommunikation überlasteten Gesellschaft immer schwieriger wird, gehört zu werden. Es ist ein unwirtlicher Dschungel an Botschaften da draußen. Die einzige Hoffnung, um Punkte zu machen, ist demnach, auf ein sehr enges Ziel zu schießen. Diese Technik nennt er Segmentierung, die Grundlage der heutigen Positionierung.

Um nicht völlig an den Rand der Erschöpfung zu gelangen, hat unser Gehirn gelernt, eintreffende Botschaften beinhart auszusieben. Unser Kopf verfügt über eine Funktion, die man mit dem Türsteher eines exklusiven Clubs vergleichen kann. Dieser Türsteher lässt nur die interessantesten VIPs hinein. Das sind entweder Gäste, die er persönlich kennt, oder solche, die vielversprechend wirken. Wir erlauben als nur bekannten oder interessanten Quellen, an uns heranzutreten. Unsere Lieblings-Marken, unsere selbst gewählten Kanäle, kurz eine Schar handverlesener Absender, die uns vielversprechend erscheinen.

Positionierung im Leadership


Im Führungskontext verhält es sich grundsätzlich ähnlich. Wenn das Unternehmen oder die Führungskraft nicht bekannt oder vielversprechend ist, ist das Commitment der Mitarbeiter klein. Geringe Leistung, hohe Fluktuation und mangelnde Bewerbungen sind die Folge.

Die Werbeindustrie hat Jahrzehnte lang mit Millionen-Budgets versucht, die Meinung von Menschen zu ändern. Vergebens. Menschen lassen sich nicht gerne vorschreiben, was sie denken sollen. Noch weniger möchten sie das Gefühl bekommen, dass sie im Irrtum sind.

Unsere Antwort auf die überlastete Kommunikationswelt ist die radikale Vereinfachung. Wir entscheiden in Mikrosekunden, ob uns ein Produkt (Online-Shopping) gefällt, ob wir einen Menschen interessant finden (Tinder) oder ob uns ein Job interessiert.

Um diesen radikale Filter zu durchbrechen, hilft nur radikale Vereinfachung. Die Botschaft muss radikal einfach und extrem verkürzt sein. Und sie muss geeignet sein, unsere Aufmerksamkeit zu erregen, also muss sie zudem mutig, polarisierend oder wahnsinnig sein.

Als Führungskraft sind sie heute wie ein Politiker, der seine Wähler davon überzeugen muss, ihm zu folgen. Dazu brauchen sie eine extrem geschärfte Botschaft. Ein Versprechen, dass in einem Satz zusammengefasst werden kann. Wenn du mir folgst, verspreche ich Dir …

Dieses Versprechen zielt darauf ab, ein großes Problem im Kopf deines Gegenübers lösen, oder einen großen Wunsch wahr zu machen. Dazu braucht es ein klares Versprechen, das in konzentrierter Form gesendet werden kann.

Formuliere ein klares Versprechen


Es geht bei der Positionierung um ein einfaches, konzentriertes Versprechen, das ich einer kleinen, klar abgegrenzten Gruppe von Menschen unterbreite. Dieses Versprechen ist nichts anderes als die Einladung, die Welt durch die Brille des Absenders zu betrachten und damit das Problem in neuem Licht zu betrachten. Die Neubetrachtung des Problems ist das Versprechen, nicht die Lösung. Die Lösung ist in der neuen Perspektive eingeschrieben.

Recruiting und Leadership: Alles anders mit Generation Y


Generation Y liest keine Print und keine gedruckten Stelleninserate. Generation Z glaubt keine einzige Werbebotschaft. Diese erschütternde Wahrheit ist noch nicht in den Köpfen unserer CEOs angekommen. Unermüdlich werden Werbebudgets vergeben und Stelleninserate gedruckt. Aber die Bewerbungen kommen nicht mehr. 2 von 3 Unternehmen in Deutschland und Österreich finden keine Mitarbeiter mehr.

Positionierung ist ein organisierter Prozess, um ein Fenster in den Kopf deines Gegenübers zu öffnen. Dabei gibt es nur einen Platz in der Wertung: den Platz eins. Wer im Kopf seines Gegenübers den Platz eins besetzt, wird sein Produkt verkaufen. Wer als Unternehmer und Führungskraft im Kopf seines Gegenübers den ersten Platz besetzt, der wird den Mitarbeiter für sich gewinnen. Platz 2 geht leer aus. Es genügt also nicht mehr, die Hausaufgaben zu machen, man muss sie perfekt machen. Das ist auf umkämpften Märkten nicht zu schaffen, daher verkleinern wir das Ziel. Es ist besser für eine Person perfekt zu sein, als für 10 die zweite Wahl. In unserem kostenlosen E-Book erfährst du, wie du zu deiner Positionierung kommst.

Der häufigste Fehler bei der Positionierung


Der häufigste Fehler in der Positionierung ist daher, das Feld zu weit zu fassen. Viele Führungskräfte sind Generalisten. Ich gehöre auch dazu. Lange Zeit habe ich mich mit mehreren Sätzen vorgestellt. Ich habe über Jahre die Erfahrung gemacht, dass bereits eine kleine Unschärfe, Erweiterung oder Aufweichung dazu führen, dass das Gegenüber die Botschaft nicht versteht. Üblich ist eine Reaktion wie, ich hab mir nicht gemerkt / nicht verstanden, was der anbietet.

Fazit: Positionierung für Führungskräfte

Zusammenfassung goes here.

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  • was wir von Superhelden lernen können,
  • die Leadership-Methoden der Special Forces,
  • wie man im Team Vertrauen und Loyalität aufbaut,
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